FAQ - Wichtige Fragen

Eine Waldbestattung, auch Baumbestattung genannt, ist ein Bestattung in freier Natur auf einer eigens hierfür gewidmeten Waldfläche. Hierbei wird die Asche der Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne an einem Baum beigesetzt.

Wikipedia: Bestattungswald

Jeder Ruhebaum ist einer bestimmten Kategorie zugeordnet, die den Preis bestimmt. Mehrere Kriterien sind entscheidend für die Zuordnung, insbesondere Dimension, Lage und Besonderheit des Baumes, sowie die direkten und angrenzenden Naturelemente.

Die Preise für eine einzelne Ruhestätte sind je nach Kategorie ab 700 € gestaffelt.
Für einen ganzen Ruhebaum mit bis zu 12 Ruhestätten beginnt die Staffelung bei 3.200 €.

Die Kosten setzen sich aus drei Kostenpositionen zusammen:

  • den Kosten für einen Ruheplatz oder Ruhebaum. Diese richten sich nach der Kategorie des Baumes und ist bei Abschluss des Vertrags fällig.
  • der Beisetzungsgebühr, diese ist erst im Trauerfall zu entrichten
  • den Kosten für ein Namensschild

Weitere Kosten im Zusammenhang mit einer Beisetzung entstehen durch die von Ihnen in Anspruch genommenen Dienstleistungen des Bestatters. Wenden Sie sich hierfür vorab an den Bestatter Ihres Vertrauens.

Die Gräber im RUHEBAUM Wald sind schlicht und einfach gehalten. Sie heben sich nicht von der umliegenden Natur ab. Die Grabpflege wird von der Natur übernommen. Grabschmuck ist nicht erlaubt. Wer einen Bestattungsplatz erwirbt, erhält einen genauen Lageplan, auf dem der Grabplatz eingezeichnet ist. Der Ort der Trauer ist somit jederzeit im RUHEBAUM Wald wieder auffindbar.

Ja. Viele Menschen suchen sich schon zu Lebzeiten einen Ruhebaum für sich und ihre Angehörigen aus. Durch die lange vertragliche Laufzeit von bis zu 99 Jahren (ab Eröffnung des jeweiligen RUHEBAUM Wald) erwerben häufig auch jüngere Menschen eine Ruhestätte.

Eine Ruheplatz hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Hier können später weitere 15 Jahre erworben werden.

Nein. Grabpflege im RUHEBAUM Wald ist weder nötig noch erwünscht. Die Pflege der Ruhestätte wird ganz der Natur und den Jahreszeiten überlassen, so dass das naturbelassene Waldbild erhalten bleibt. Verpflichtungen zur Grabgestaltung für die Angehörigen entfallen somit.

Die Trauerfeier kann entweder in der Heimatgemeinde oder direkt an der Ruhestätte im Wald stattfinden. Die eigentliche Beisetzung im RUHEBAUM Wald kann ganz individuell gestaltet werden. So, wie es sich der Verstorbene oder die Hinterbliebenen wünschen. Sie entscheiden selbst, wie die Beerdigung stattfinden soll, ob mit Priester, Musik , Trauerredner oder in aller Stille. Die kirchliche Zuständigkeit bleibt in den Händen des Geistlichen am Wohnort der Heimatgemeinde. Ansprechpartner für die gesamte Organisation ist stets der Bestatter Ihres Vertrauens.

Der Mitarbeiter empfängt die Trauergemeinschaft am vereinbarten Treffpunkt. Er erläutert den Ablauf der Beisetzung und begleitet sie zum Grabplatz. Im Vorfeld wurde bereits die Graböffnung vorgenommen und der Platz mit Zweigen, der jeweiligen Jahreszeit entsprechend,  geschmückt. Der Mitarbeiter ist kein Priester, der verabschiedende Worte spricht. Er lässt die Angehörigen in Ruhe Abschied nehmen und zieht sich während der Zeremonie zurück.  Auf Ihr Zeichen kommt der Mitarbeiter an die Bestattungsstelle und senkt die Urne in das Grab hinunter.  Im Anschluss wird das Grab von ihm geschlossen. Die Hinterbliebenen können anschließend am Grab verweilen.

Baumbestattungsplätze:
Der Familienbaum ist exklusiv für Sie reserviert, Sie erwerben den gesamten Baum mit maximal 12 Urnenplätzen und Sie allein bestimmen, wer an diesem Baum einen Baumbestattungsplatz erhält.

Ein Ruheplatzbaum ist nicht exklusiv für Sie bestimmt, sondern bietet Platz für mehrere Grabplätze. Sie haben die Möglichkeit einen einzelnen aber auch mehrere nebeneinanderliegende Baumbestattungsplätze zu erwerben.

Der erste Ansprechpartner im Trauerfall ist stets der Bestatter Ihres Vertrauens.

Ja. Der RUHEBAUM Wald steht Besuchern jederzeit offen. Sie können sich aber auch bei einer kostenlosen Info-Führung in Begleitung unserer Mitarbeiter ein Bild machen. Bei Interesse kommen Sie zu einer der regelmäßigen Führungen jeden 1. Samstag im Monat.

RUHEBAUM Ostalb: 11:00 Uhr

RUHEBAUM Romantische Straße: 11:00 Uhr

RUHEBAUM Harburg: 14:00 Uhr

Melden Sie sich einfach unverbindlich an:
Online auf der Website oder telefonisch unter 09081-8052621 oder per Email info@meinruhebaum.de

Ja. Im RUHEBAUM Wald sind nur Beerdigungen in biologisch abbaubaren Urnen möglich. Erdbestattungen sind aus bestattungsrechtlichen Gründen nicht möglich.

Sollte ein Ruhebaum aus irgendeinem Grund vorzeitig ausfallen, so wird er durch einen neu gepflanzten Baum ersetzt oder Sie können sich  –  solange noch kein Ruheplatz belegt ist – einen neuen Baum in der selben Kategorie aussuchen.

Eine Beisetzung im RUHEBAUM Wald findet in der Natur statt. Bitte achten Sie daher auf geeignetes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Bekleidung.

Gebundene Kränze oder Gestecke können im RUHEBAUM Wald nicht abgelegt werden. Das Grab selbst wird immer mit Laub umlegt und somit würdig vorbereitet. Wenn Sie möchten, können Sie als letzten Gruß an oder in das Grab eine einzelne Blume  geben.

Der Ablauf einer Beisetzung richtet sich nach den Vorstellungen der Angehörigen und wird in jedem Fall von einem RUHEBAUM-Mitarbeiter begleitet. Meist findet eine Trauerfeier am Andachtsplatz statt, von wo aus man anschließend gemeinsam an den Ruhebaum geht. Nachdem die Urne beigesetzt wurde, kann sich jeder in Ruhe am Grab selbst noch verabschieden.

Mit einem Ruhebaum erwerben Sie eine Ruhestätte für die Dauer von bis zu 99 Jahren*.

Mit einem Ruheplatz erwerben Sie eine Ruhedauer von 15 bis 30 Jahren, bei Kategorie 4 bis zu 99 Jahren*.

*ab Eröffnung des Standortes

Nein, die Beisetzung von Tieren ist im RUHEBAUM Wald nicht möglich.

Häufig werden wir nach Umbettungen im RUHEBAUM Wald gefragt. Umbettungen von Urnen sind grundsätzlich möglich und wir haben bereits einige durchgeführt. Eine Umbettung unterliegt unterschiedlichsten Regularien, um die Totenruhe zu wahren und erfordert die Einholung diverser behördlichen Genehmigungen.

Es ist ratsam sich in dieser Angelegenheit vertrauensvoll an den Bestatter Ihrer Wahl zu wenden, der bei der Bearbeitung der Formalitäten behilflich sein kann. Gerne stellen wir Ihnen auch einen Kontakt her.

Ja. Die Deutsche Bischofskonferenz fördert Urnenbestattungen im zwar Wald nicht, gibt aber genaue Leitlinien innerhalb derer diese möglich sind. Zu nennen sind insbesondere, dass „[..] das Waldstück klar ausgewiesen ist und der Ort der Beisetzung des namentlich genannten Verstorbenen durch eine entsprechende Plakette markierte wird“. (Deutsche Bischofskonferenz, „Die Kirchliche Begräbnisfeier“ – pastorale Einführung, Arbeitshilfe Nr.232, 2009). Das Konzept von RUHEBAUM ist mit den Kirchen vollinhaltlich besprochen und an deren Leitlinien ausgerichtet.

Nein. Der RUHEBAUM Wald gilt als befriedeter Bezirk in dem nicht gejagt werden darf. Ebenso wird der RUHEBAUM Wald forstlich nicht mehr aktiv bewirtschaftet, sondern der Natur überlassen. So entsteht ein faszinierender Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Dennoch wird der RUHEBAUM Wald regelmäßig gepflegt, damit ein natürliches, aber auch würdiges Waldbild entsteht. Maßnahmen zur Verkehrssicherung werden selbstverständlich auch regelmäßig ausgeführt.

Ja. Jeder kann, unabhängig von Wohnort, Religionszugehörigkeit oder Nationalität, einen Ruheplatz für Urnen bei RUHEBAUM erwerben.

Bei einem Erwerb eines ganzen Ruhebaumes (“Familienbaum”) entscheiden Sie alleine wer einen Platz an diesem Baum erhält.

Sie erwerben die exklusiven Nutzungsrechte für alle 12 Plätze

An den Standorten der RUHEBAUM Wälder sind keine Toiletten vorhanden.

Erlaubt ist ein Gesteck auf der Urne oder ein Kranz max. 40 cm um die Urne.

Der Schmuck muss aber innerhalb einer Woche entfernt werden.

Nein, die Trauerfeier findet im Freien statt.

Beisetzung finden nur an Werktagen statt.

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Es darf nur eine biologisch abbaubare Urne beigesetzt werden.

Die Beisetzungsgebühr beträgt 350 € pro Beisetzung.

Preis kann laut Satzung variieren.