Mit einer feierlichen Veranstaltung hat RUHEBAUM in Schillingsfürst offiziell einen neuen Bestattungswald eröffnet. Zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche, Verwaltung und der Region kamen zusammen, um den neuen Ort des Erinnerns kennenzulernen. Mitten im Naturpark Frankenhöhe entsteht damit ein Bestattungswald, der Natur, Vorsorge und Gedenken auf besondere Weise verbindet. Waldbestattungen und Vorsorgetermine sind ab sofort möglich.
Ein neuer Ort für Erinnerung und Vorsorge
Mit der Eröffnung von RUHEBAUM Schillingsfürst erweitert die Stadt Schillingsfürst ihr Friedhofsangebot um eine naturnahe Bestattungsform. Bereits wenige Tage zuvor hatte die erste Beisetzung stattgefunden. Die offizielle Eröffnungsfeier markiert nun den Beginn eines neuen Kapitels für die Region.
„Der klarste und direkteste Weg in das Herz des Universums ist durch die Wildnis des Waldes“ – mit diesen Worten des amerikanischen Naturphilosophen John Muir eröffnete Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein seine Ansprache. Die Worte spiegeln die besondere Atmosphäre des Ortes wider und verdeutlichen, weshalb sich viele Menschen bewusst für eine Ruhestätte in der Natur entscheiden.
Der Bestattungswald sei nicht nur eine Alternative zum klassischen Friedhof, sondern ein Ort der persönlichen Erinnerung und bewussten Vorsorge. Wälder vermittelten Ruhe, Verbundenheit und die Möglichkeit, innezuhalten, betonte Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein. Zugleich beobachte man, dass sich immer mehr Menschen bereits zu Lebzeiten mit ihrer letzten Ruhestätte beschäftigen und gezielt nach einer naturnahen Lösung suchen. Für sie sei der Wald nicht nur ein Ort des Abschieds, sondern auch ein Ort der Besinnung und der besonderen Nähe zur Natur.
Mitten in der Natur der Frankenhöhe
Der Bestattungswald liegt südlich von Schillingsfürst inmitten der abwechslungsreichen Landschaft des Naturparks Frankenhöhe. Alte Bäume, junge Eichen, naturnahe Wege und ein eigens angelegter Andachtsplatz prägen das Bild des Waldes.
Fürst Constantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst verwies in seiner Rede auf die besondere Beziehung zwischen Wald und Mensch. Der Wald sei seit Generationen Teil der Geschichte der Region und stehe für Ruhe, Schutz und Beständigkeit. Gleichzeitig erinnere er an die natürlichen Kreisläufe des Lebens. Je nach Jahreszeit verändert sich die Atmosphäre des Waldes. Frisches Grün im Frühjahr, schattige Baumkronen im Sommer oder die Farben des Herbstes machen den Ort zu einem lebendigen Teil der Natur.
Würdevolle Alternative zum klassischen Friedhof
Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Waldbestattung. Gründe dafür sind häufig der Wunsch nach einer naturnahen Ruhestätte, die Entlastung der Angehörigen von der Grabpflege sowie die Möglichkeit, bereits zu Lebzeiten Vorsorge zu treffen.
Im RUHEBAUM Schillingsfürst stehen verschiedene Formen von Ruhestätten zur Verfügung. Neben Einzel- und Partnerplätzen an Gemeinschaftsbäumen können auch Familienbäume erworben werden. Diese bieten über Generationen hinweg Raum für Familien, Paare oder Freundeskreise. Der Bestattungswald steht Menschen unabhängig von ihrer Konfession offen.
Symbolischer Baum zur Eröffnung gepflanzt
Im Rahmen der Eröffnungsfeier pflanzten Fürst Constantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst, Bürgermeister Markus Dinzl und Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein gemeinsam einen Baum als Zeichen für die Zukunft des Standortes. Die Wahl fiel auf eine Elsbeere – eine in der Region eher seltene Baumart. Sie gilt als besonders robust und trockenheitsverträglich und steht damit zugleich für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.
Große Resonanz aus der Region
Bereits die ersten Waldführungen zeigen das große Interesse der Bevölkerung. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, sich über Vorsorge, Ruhestätten und die Möglichkeiten einer Waldbestattung zu informieren. Besonders geschätzt werden die ruhige Lage, die Nähe zur Natur und die Möglichkeit, die eigene letzte Ruhestätte bereits zu Lebzeiten auszuwählen.
Mit RUHEBAUM Schillingsfürst entsteht ein Ort, der Erinnerung, Natur und Vorsorge miteinander verbindet und zugleich Raum für individuelle Entscheidungen bietet.
Waldführungen in Schillingsfürst
Wer den Bestattungswald persönlich kennenlernen möchte, kann an einer kostenlosen Waldführung teilnehmen. Die Führungen finden in Schillingsfürst regelmäßig an jedem ersten Samstag im Monat um 14:00 Uhr statt. Zusätzlich können individuelle Termine für Vorsorge oder Sterbefälle vereinbart werden.
Weitere Informationen und Termine finden Sie unter:
www.meinruhebaum.de/fuehrungen

Von links: Fürst Constantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst, Bürgermeister Markus Dinzl und Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein pflanzen zur Eröffnung von RUHEBAUM Schillingsfürst gemeinsam eine Elsbeere als Zeichen für die Zukunft des Bestattungswaldes.



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